Mein Shiatsu

Die Entwicklung dahin:
Bereits ausgebildet im Bereich der Psychotherapie erhielt ich die Gelegenheit zu einem Shiatsu Workshop mit der Möglichkeit mich behandeln zu lassen und auch zu behandeln. Eine kleine Einheit des "Spürens", die viel bewirkt hat.
Ich habe eine vierjährige umfassende Ausbildung in der Schule für Shiatsu – Wilfried Rappenecker -, Hamburg, durchlaufen (inkl. Anatomie und Physiologie). Mit dieser Ausbildung habe ich durch eine theoretische Prüfung in den Bereichen der Traditionell Chinesischen Medizin, Anatomie, Physiologie und eine praktischen Prüfung die Anerkennung der Gesellschaft für Shiatsu Deutschland erhalten.
In dieser Ausbildung lernte ich über vier Jahre das nach Masunaga. Dieses Shiatsu ist die Grundlage meiner Arbeit.


Zen Shiatsu

Im Gegensatz zur Akupunktur spielen einzelne Punkte keine so große Rolle im Zen Shiatsu. Es wird der gesamte Meridian = Energiebahn behandelt. Eine Energiebahn oder Meridian entwickelte sich bei den alten Chinesen u.a. daraus, dass man feststellte, welche Punkte am gesamten Körper empfindlich waren bei bestimmten Beschwerden. Wurden diese Punkte stimuliert, ging es Menschen mit ihren Beschwerden deutlich besser. Im Laufe der Jahrhunderte wurden so die Meridiane festgelegt - als "Verbindungsstraßen" zwischen eben diesen Punkten.
In der Zwischenzeit ist die Wissenschaft soweit, dass die Meridiane nachgewiesen wurden ("Biophotonik beweist erstmals Meridianstruktur - Leitbahnen-Struktur der Akupunktur - auf der Körperoberfläche .... Klaus-Peter Schlebusch, Walburg Maric-Oehler und Fritz-Albert Popp)


Auf dem Europäischen Shiatsu Kongress 2011 lernte ich die Arbeitsweise von Bill Palmer kennen und schätzen. Er begründete das . Ich absolvierte die komplette Fortbildung im Movement Shiatsu. Dies macht einen Teil meines Shiatsu aus. Ich gebe auch dazu passende Übungen (Qi Gong) an meine Klienten weiter.


Movement Shiatsu

Im Movement Shiatsu geht es nicht so sehr um Bewegung auf dem Futon, sondern darum dass die ursprüngliche Bewegung, wie wir sie als Kinder hatten, wieder aktiviert wird. Aus dieser Bewegung heraus entstehen keine (oder weniger) Schmerzen. . Diese ursprünglichen Bewegung, die wir  aus unserer Kindheit kennen und heute bei Kindern sehen) zu erreichen, also z.B. mit weniger Schulter-Schmerzen ein Glas Marmelade aus dem Schrank zu holen oder mit weniger Rückenschmerzen zu leben, ist eines der Ziele des Movement Shiatsu. Auch die Atmung wird dieser aktiver, da ein Teil meiner Arbeit darauf beruht, wieder gut zu atmen. Mit guter Atmung (nicht richtig/nicht falsch!!) entsteht Bewegung im Körper und das ist wichtig. Bei bereits vorhandenen organischen Veränderungen im Bewegungsapparat ist sicherlich eine Verbesserung der Beweglichkeit möglich.


Durch eine Fortbildung in der Schule für Shiatsu, Hamburg, erfuhr ich von Faszien-Arbeit („Myofascial Release“) nach Robert Schleip.  Ich beschloss, dass dies nicht mein Fachgebiet darstellt (Physiotherapeuten/Osteopathen haben dazu die passende Ausbildung). Mein Shiatsu hat es dennoch beeinflusst.
Auf der Suche nach Ähnlichem stieß ich auf das Konzept und die Methode  von Harald Xander. Ich ließ mich zum Faszien-Coach bei Harald Xander ausbilden und auch dies fließt nun in mein Shiatsu ein. Übungen hierzu gebe ich ebenfalls an meine Klienten weiter.


intendons

Auch in der Methode intendons geht es darum, dass die Menschen wieder in ihr ursprüngliches Bewegungsverhalten „zurück“-kommen können, indem sich das Bindegewebe durch Zellerinnerung daran erinnert, wie es sich einmal bewegt hat und was z.B. „loslassen“ bedeutet. Das heißt, hier findet Faszientraining ohne Werkzeuge, rein mental statt. Das ist sehr entspannend und kann bei Schmerzen zu mehr Wohlgefühl verhelfen.


Im Rahmen meiner stetigen Fortbildung im Shiatsu kam ich in Kontakt mit  nach Peter Levine und konkret zu „Shiatsu bei frühkindlichen Traumen“ von Meike Kockrick, Hamburg. Da ich selbst erleben durfte, wenn der Darmbereich (also der gesamte Bauchraum) sich so bewegen darf, wie dies ursprünglich angelegt ist und auch der Brustraum sich öffnet, damit u.a. ein „Zähne zusammenbeißen“ nicht mehr stattfindet, habe ich diese Möglichkeit des Shiatsu ebenfalls in meine Arbeit aufgenommen.
In der Zwischenzeit habe ich weitere Fortbildungen hierzu wahrgenommen, u.a. "Shiatsu bei Migräne, Angstzuständen und Burnout Syndrom".


Somatic Experiencing

Somatic Experiencing nach Peter Levine ist eine körperorientierte Form der Traumatherapie und bietet die Möglichkeit besonders behutsam in die eigene Tiefe zu gehen, dort Selbstheilungskräfte zu entdecken und zu nutzen.
Shiatsu bei frühkindlichen Traumen erfasst den Teil, der Arbeit, die mit Shiatsu möglich ist. Der 10. Hirnnerv (Polyvagale Theorie nach Stephen Porges) wird beruhigt, Entspannung tritt ein, Sicherheit wird spür- und erlebbar. Eine „Aktivierung“ durch äußere Einflüsse verliert mehr und mehr an Einfluss und mehr Ruhe und Gelassenheit sind das Ergebnis.


Ich gehe mit meinem Shiatsu in Resonanz mit dem Klienten.
Der gesamte Körper und damit der gesamte Mensch wird gesehen.
Wenn Sie zum Shiatsu kommen um

  • den eigenen Körper (wieder) zu fühlen
  • im Rücken, im Nacken, in der gesamten Muskulatur Entspannung zu spüren  
  • die Zähne nicht mehr zusammen zu beißen
  • weniger Kopfschmerzen zu haben
  • regelmäßiger Stuhlgang zu haben
  • wieder mehr in Ihre Beweglichkeit zu kommen
  • sich selbst einmal abzugeben
  • nicht immer präsent sein müssen
  • Begleitung in schwierigen Situationen des Lebens zu haben
  • bei konkreten Beschwerden eine Unterstützung zu schulmedizinischen Behandlungen zu erhalten

dann freue ich mich auf Sie und unsere Zusammenarbeit auf Ihrem Weg.