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Wer entwickelte das Autogene Training (AT)?
Der Mediziner Professor J.H. Schultz, welcher unter anderem als Nervenarzt an einer Klink in Berlin arbeitete, entwickelte das Autogene Training in den 20er Jahren.
Gute Erfolge erzielte er damit bei solchen Patienten, deren Beschwerden wir heute unter dem Begriff „psychosomatisch“ zusammenfassen.
Was ist Autogenes Training (AT) oder auch “konzentrative Selbstentspannung?
„ein vom Selbst (autos) sich entwickelndes (gen=werden) und das Selbst gestaltendes systematisches Üben (Training)“
Der Teilnehmer wird als mündiger Mensch erkannt und mit dem AT zu einer Eigenleistung bei seinen Handlungsbemühungen angeregt.
Die Anwendung der erlernten Übungen mit Schwere- und Wärmewahrnehmungen ermöglichen eine raschere Entspannung in Stresssituationen.
Seit Jahrzehnten wird das AT einerseits in der Gesundheitsvorsorge (sog. Prophylaxe) eingesetzt, andererseits findet es Anwendung bei funktionellen Störungen, wie:
- Schlafstörungen
- Verspannungen der Schulter-Nacken-Muskulatur
- Unspezifische Rückenschmerzen (also ohne organischen Befund!)
- Durchblutungsstörungen der Arme und Beine
- Miktionsstörungen
- Menstruationsbeschwerden
bei psychosomatischen Störungen, wie :
- Asthma bronchiale
- Migräne
Bitte eine Matte, Decke, evtl. kleines Kissen sowie Socken mitbringen
(soweit vorhanden; ansonsten bitte bei Anmeldung angeben, ob Sie eine Matte, Decke oder Kissen benötigen)
Die Vermittlung des AT erfolgt in kleinen Gruppen.
Bei körperlichen Gebrechen klären Sie bitte mit Ihrem Arzt eine Teilnahme am Autogenen Training ab.
Erfolg hat Autogenes Training dann, wenn Sie anfänglich sich die Zeit nehmen und 2-3 täglich für jeweils 5 Minuten üben.
Veranstaltungsort:
Praxis für Psychologische Beratung
Monika Reißlandt
Lüdemannstr. 25
24114 Kiel
Telefon: 04 31 / 310 1970
E-Mail: Info(at)reisslandt.de
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